10. Juni 2011, Düsseldorf

2. Workforum

Bewegtbildkommunikation

Web TV: Chancen, Risiken, Low und High Budget

Programm

Programm zum Download (PDF)

Referenten

Prof. Dr. Sven Pagel

Dozent für Kommunikation und Multimedia, FH Düsseldorf

Vor seiner Promotion zum Thema "Integriertes Content Management in Fernsehunternehmen" sammelte Professor Pagel Erfahrungen in der deutschen Fernsehlandschaft durch langjährige Tätigkeiten bei ZDF und ARD. Seit 2005 ist Professor Sven Pagel Leiter des Studiengangs "Kommunikations- und Multimediamanagement and der FH Düsseldorf. Der Autor des Buches "Wettbewerbsökonomische Analyse des Internetfernsehen" forscht auf dem Gebiet Bewegtbildkommunikation im Web und untersucht dabei Aspekte der Medienkommunikation und der Marketingkommunikation.

Patrick Jacobshagen

Rechtsanwalt

Der gebürtige Hamburger studierte Jura und Wirtschaftswissenschaften in Bayern, Lausanne und Hamburg. In dieser Zeit war er auch Aufnahmeleiter. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Filmindustrie bei Studio Babelsberg und war dann Justitiar der Multimedia Film- und Fernsehproduktion GmbH, Vorstand und Geschäftsführer des Norddeutschen Film- und Fernsehproduzentenverbandes, sowie im Justitiariat der KirchMedia und der ProSiebenSat.1 Media AG.
Als Anwalt vertritt er Regisseure, Schauspieler und Autoren. Außerdem ist er Autor der Bücher "Filmrecht", "Filmrecht – Die Verträge" und "Filmbusiness".

Prof. Dr. Christoph Fasel

Dozent für Medien– und Kommunikationsmanagement, SRH Hochschule Calw

Prof. Dr. Christoph Fasel lehrt Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw. Zudem ist er Gründer und Gesellschafter der Medienberatungsagentur "fasel!". Erfahrungen sammelte er unter anderem als Redakteur für Print und TV ("Reader's Digest", "Stern", "Faszination Forschung", Wissenschaftsmagazin der TU München). Herr Fasel ist Leiter der Henri-Nannen-Schule Gruner+Jahr/DIE ZEIT in Hamburg, Gründungsdirektor des Instituts für Verbraucherjournalismus an der SRH Hochschule Calw und stellvertretender Vorsitzender der Verbraucherkommission der Baden-Württembergischen Landesregierung. Neben seiner Tätigkeit als Dekan der SRH Hochschule Calw ist er Herausgeber und Autor von Publikationen wie "Wie man die Welt rettet und sich dabei amüsiert".

Dr. Marc Ludwig

Foto TV Gründer

Dr. Marc Ludwig gründete das Web TV Format FotoTV, eines der wenigen bezahlten Web TV Angebote in Deutschland.
Bereits in seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln, legte er den Schwerpunkt auf Marketing und Kommunikation. Nach dem Studium arbeitete er als Marketingleiter eines Softwareanbieters und später in der Pariser Niederlassung der Telekom, wo er die länderübergreifende Kommunikation erklärungsbedürftiger Produkte verantwortete. 2006 gründete er die Stellar Attractions GmbH & Co. KG. Als Regisseur unzähliger Filme ist er gewohnt, Spezialisten anzuleiten, ihr Wissen verständlich, anschaulich und interessant auf den Punkt zu bringen.

Ralph Brodel

Journalist und Bewegtbildexperte

Ralph Brodel studierte, nach der Ausbildung zum Kaufmann, an den Universitäten Siegen und Dortmund Diplom-Medienpädagogik. Es folgten von 1987 bis 1992 Tätigkeiten als Autor und Reporter für ARD, ZDF, Tele 5 und Deutsche Welle. Zwischen 1993 bis 2000 übernahm Ralph Brodel die Redaktionsleitung der TVAgenturen der WAZ-Gruppe in Essen, der Du-Mont Schauberggruppe in Köln und des Redaktionsbüros der drb media group in Berlin.
Seit 2001 ist Ralph Brodel Geschäftsführer der Kommunikationsagentur I-Dear, mit den Schwerpunkten Bewegtbildkommunikation, IP-TV und PR mit Standorten in Bochum und München.

Idee und Anspruch

Boomen und schlittern
Keine Frage, Web TV ist faszinierend, Web TV boomt. In der Regel ist ein Boom jedoch nur eine Modeerscheinung.
Allzu häufig schlittern Verantwortliche in das Abenteuer Web TV oder werden hinein getrieben, ohne sich grundlegende Gedanken machen zu können, ob und für wen das neue Angebot tatsächlich gut ist.

Das Workforum Web TV bietet die Gelegenheit schnell, einfach und direkt die wesentlichen Informationen sammeln zu können. Darüber hinaus zeigen Best-Practice-Beispiele das Machbare. In einer offenen, angenehmen Atmosphäre werden Grundlagen für fundierte Entscheidungsprozesse ermöglicht.

I-Pad, Web 2.0 und Co
Dass Web TV nicht nur eine Modeerscheinung ist, sondern sich langfristig etabliert wird deutlich durch den rasanten Anstieg von Smartphones, IPad und Co. Web TV wird unausweichlich. Und bevor man von Entwicklungen überholt wird, ist es ratsam, sich Gedanken zu machen, ob und in welcher Weise Bewegtbildkommunikation für die eigene Kommunikation genutzt werden soll.

Steven Spielberg
Was ist Web TV? Zu aller Erst Bewegtbildkommunikation, also nichts anderes als TV oder aber Kino. Es funktioniert nach denselben Gesetzmäßigkeiten. Qualität, Look und Feel müssen stimmen, Inhalte entsprechend aufgearbeitet sein, die Zielgruppe genau definiert sein.

Gefragt sind also weder IT-Spezialisten, noch Marketing-Profis oder PR-Experten. Gefragt sind erfolgreiche TV-Macher, die wissen, dass jeder Zuschauer einem Film im Durchschnitt 10 Sekunden gibt ihn zu fesseln. Das gilt ebenso für Steven Spielberg, wie für Sie.

10 Sekunden
10 kurze Sekunden entscheiden also, ob ein TVBeitrag oder aber Web TV angenommen wird oder nicht. Anders ausgedrückt: Gut gemachte Filme, in denen der Mix zwischen Entertainment und Information stimmen, machen auch sperrige oder eher langweilige Inhalte spannend.
Spannende Inhalte werden durch schlecht gemachte Filme keine Zielgruppe finden.

Zudem ist die Zielgruppe launisch, überfüttert und zugestellt mit bunten Bildern. Me-too-Projekte werden langfristig erfolglos bleiben und Projekte mit kurzem Atem auch.

Raumschiff Enterprise
Bewegtbildexperten, wissen, dass selbst erfolgreichste Formate Atem brauchen. Eines der Flagschiffe der ARD, das Boulevardmagazin Brisant stand nach drei Monaten vor dem Aus, die Serie Raumschiff Enterprise sollte nach zwei Folgen abgesetzt werden.

Qualität und die Abbildung von Zuschauerinteressen setzen sich durch, wenn der Atem reicht. Im 2. Workforum zum Thema Web TV werden die Fragen nach handwerklichem Können, dem kreativen Input oder die genaue Analyse ebenso beantwortet, wie die nach den Kostenmodellen, die sehr unterschiedlich sein dürfen.

Exklusiver Teilnehmerkreis
Die Auswahl der Referenten zeigt den Anspruch mit dem sich das Workforum profiliert hat: Ausgewiesenes Expertenwissen, Raum für intensiven Austausch, konträre Beispiele und ein exklusiver Teilnehmerkreis.

Kurz gesagt: Harte Fakten, gute Gespräche, fundierte Grundlagen.

Anmeldung